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Aus dem Gewahrsam entlassen und wieder Straftat begangen: Schnelle Festnahme und Ermittlungen führen in die Untersuchung

Aus dem Gewahrsam entlassen und wieder Straftat begangen: Schnelle Festnahme und Ermittlungen führen in die Untersuchungshaft

Nach insgesamt 16 Straftaten innerhalb weniger Tage ordnete das Amtsgericht Dortmund am Freitag (7.2.) die Untersuchungshaft gegen zwei Algerier an. Sie stehen unter dem Verdacht, mehrere Taschendiebstähle, einen Raubüberfall auf zivil eingesetzte Polizeibeamte begangenen und mehrfach Widerstand geleistet zu haben.

In der Nacht zu Donnerstag (6.2.) lieferte die Polizei die beiden Verdächtigen ins Gewahrsam ein - denn im Saarlandstraßenviertel hatten sie versucht, zwei Zivilkräfte der Polizei zu überfallen. Da an dem Tag keine Gründe für einen Untersuchungshaftbefehl vorlagen, konnten sie den Zellentrakt im Präsidium am Donnerstagmittag zunächst wieder verlassen.

Keine 90 Minuten nach der Entlassung aus dem Gewahrsam beobachteten Zivilkräfte auf der Balkenstraße in der Innenstadt einen Taschendiebstahls-Versuch. Sie erkannten die beiden zuvor aus dem Gewahrsam entlassenen Männer als Tatverdächtige, die eine 63-jährige Frau aus Hagen ins Visier genommen und in ihre Handtasche gegriffen hatten. Die aufmerksame Passantin bemerkte den Diebstahlsversuch allerdings - die Männer taten so, als sei nichts gewesen und gingen weiter durch die Innenstadt.

Ihre zivil gekleideten Verfolger blieben dran. Auf der Katharinenstraße kam es dann zur Festnahme. Abermals leisteten die Tatverdächtigen Widerstand. Erneut lieferte die Polizei sie ins Gewahrsam ein, wo sie randalierten und Polizisten mehrfach beleidigten.

Auf Antrag der Dortmunder Staatsanwaltschaft ordnete ein Richter am Freitagabend die Untersuchungshaft an. Nach Abschluss der Ermittlungen durch die Polizei entscheidet die Staatsanwaltschaft über eine Anklage beim Amtsgericht.

Derzeit bestehen erhebliche Zweifel an den Altersangaben (14, 15) der beiden Beschuldigten. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen sie. Sie sollen u.a. zahlreiche Eigentumsdelikte begangen und illegal Drogen besessen haben.

Meldung vom 7.2.20 19:19

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Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 27. Februar 2020 BP

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