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Überzeugender Entwurf für die Zukunft des Gesundheitsamtes an der Hövelstraße

Gesundheitshaus: Qualitäten werden .

Nachhaltige Nutzung für denkmalgeschütztes Gebäude – Städtebaulich stimmig

Der Verwaltungsvorstand hat sich heute mit dem offenen Interessenbekundungsverfahren zum Verkauf des Grundstückes Hövelstraße 8 befasst. Dieses Verfahren der Stadt Dortmund wird seit Oktober 2016 unter Leitung des Fachbereiches Liegenschaften durchgeführt.

Der mehrgeschossige, in sechs Bauteilen aufgeteilte Gebäudekomplex des ehemaligen Gesundheitshauses steht sowohl außen als auch innen unter Denkmalschutz. Es darf als eines der bedeutenden Denkmäler der Stadt bezeichnet werden. Der Lage im Kernbereich der Dortmunder Innenstadt, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Thier-Galerie und dem Stadttheater Dortmund, kommt eine besondere städtebauliche Bedeutung zu. Um diesen Ansprüchen verantwortlich gerecht zu werden, wurden in einem Interessenbekundungsverfahren Investoren aufgefordert, ihre Nutzungsvorstellungen und den Umgang mit dem Denkmal vorzustellen. In dieser zentralen Lage ist die Realisierung einer städtebaulich stimmigen und nachhaltigen Nutzung gefordert.

Verfahren mit 14 Angeboten
Im Zuge der Verfahrensrealisierung erklärten 25 im Bundesgebiet ansässige Interessenten Ihre Teilnahme, von denen 14 schließlich ein Angebot abgaben. Ein fachbereichsübergreifendes Auswahlkomitee der Stadt Dortmund unter der Leitung von Planungsdezernent Ludger Wilde präqualifizierte fünf Interessenten, aus denen in einem weiteren Schritt die „Landmarken AG, Aachen“ mit dem Entwurf des Architekturbüros „pinkarchitektur, Düsseldorf“, hervorging.

Urbaner Nutzungsmix
Der Entwurf ist in seiner Gesamtheit überzeugend. Ein Erhalt und eine Wiederherstellung des Gebäudes sowie der Außenanlagen sind auf Basis alter Unterlagen geplant. Die notwendigen Eingriffe in die Bausubstanz sind in einem geringen, vertretbaren Umfang zu erwarten.
Es ist ein Nutzungsmix aus Hotel, Wohnen, kleine Gewerbeeinheiten, einer Tageseinrichtung für Kinder und einem Café beabsichtigt. Diese stellen einen urbanen Nutzungsmix dar, der für diesen Standort sehr positiv zu bewerten ist und auch der anspruchsvollen Architektur gerecht wird.

Parkraum- und Stellplatz-Konzept
Die „Landmarken AG“ sieht sich aber auch in der Verantwortung, eine Belastung des bereits angespannten Parkdruckes im angrenzenden öffentlichen Raum (Bereich Kuhstraße/Eisenmarkt) durch die nun beabsichtigte Nutzung nicht zu steigern, sondern zu mindern. Daher wurde von der „Landmarken AG“ über das eigentliche zum Interessenbekundungsverfahren vorliegende Angebot hinaus, ein Parkraum-/Stellplatzkonzept für diesen Bereich erarbeitet. In diesem wird bewusst ein anderes Konzept der Mobilität vorgestellt, um in absehbarer Zukunft für den „neuen Mobilitätsgedanken“ (Stellplatz-, Car- und Bike-Sharing), in Verbindung mit der Stadt Dortmund eine Neuordnung des ruhenden Verkehrs zu realisieren. Hierbei soll auch die Installation/der Betrieb zukunftsweisender Technologien (Car-Sharing/E-Mobilität) berücksichtigt werden.

Ratsbeschluss im Mai
Von der Verwaltung wird zurzeit eine Vorlage an die politischen Gremien erstellt, so dass im Mai vom Rat der Stadt der Beschluss zum Abschluss des Verfahrens und die Veräußerung der Immobilie an die „Landmarken AG“ gefasst werden kann.

Gesundheitshaus: Qualitäten werden frei gelegt
Das Gesundheitshaus in Dortmund ist einer der bedeutendsten Zeitzeugen der Architektur der 50er Jahre in Deutschland – vollständig erhalten, jedoch deutlich in die Jahre gekommen. Der berühmte Sohn Dortmunds, der Architekt Will Schwarz, hat seinerzeit mit großer Liebe das gesamte Gelände bis ins letzte Detail auch der Innenausstattung gemäß dem bunten Zeitgeist realisiert.

Insofern ist es eine große Freude für die Landmarken AG, dieses großartige Gebäude für einen privaten Investor, der das ‚Neue Gesundheitshaus‘ langfristig im Bestand halten wird, im Geiste des Architekten gründlich zu sanieren und seine Qualitäten und Schätze freizulegen. Dazu hatte sich die Landmarken AG am Investorenauswahlverfahren der Stadt Dortmund beteiligt. „Das ‚Neue Gesundheitshaus‘ soll eine Pilgerstätte für Freunde der Architektur der 50er Jahre werden. Es gibt kaum einen vergleichbaren Schatz in unserem Land“, so Norbert Hermanns, Landmarken-Vorstand und Hauptgesellschafter der „Das Neue Gesundheitshaus GmbH und Co. KG“.

Nachdem bereits eine Fachjury den gemeinsam mit pinkarchitektur eingereichten Wettbewerbsbeitrag zum Sieger gekürt hatte, hat sich am 10. April der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund mit dem überzeugenden Ergebnis befasst. Er wird dem Rat der Stadt vorschlagen, in seiner Sitzung am 17. Mai für den Landmarken-Entwurf als Sieger zu votieren.

Ganz neuer Nutzungsmix
Folgt der Rat dieser Empfehlung, dann entsteht in dem markanten Ensemble des bekannten Architekten Will Schwarz, das fünf Gebäudeteile aus den 1950er Jahren vereint, ein ganz neuer Nutzungsmix aus Hotel, Wohnen, Kita und innovativen Büros. Damit wird eine Belebung der Innenstadt auch nach Ladenschluss gewährleistet. Mikrowohnungen schaffen ein Angebot für Auszubildende, Studenten, Absolventen oder Uni-Mitarbeiter und die Kita dient Familien und Kindern mitten in der Innenstadt. Außerdem wird der Innenhof, der heute als Parkplatz ein Schattendasein führt, wieder zu einer grünen Oase – ganz so, wie es der Architekt auch ursprünglich geplant hatte.

„Wichtig war uns ein respektvoller Umgang mit dem Erbe von Will Schwarz und zugleich eine neue Interpretation dieser Ikone Dortmunder Nachkriegsarchitektur“, sagt Andrea Czaika, Wettbewerbsmanagement, die das Verfahren seitens der Landmarken AG betreut hat. Deshalb greift das Konzept der Sanierung, Revitalisierung und Umnutzung des Ensembles, in dem bisher das Dortmunder Gesundheitsamt untergebracht war, die zentralen gestalterischen Merkmale von Schwarz auf und überführt sie sensibel und verantwortungsbewusst in eine zeitgemäße Erscheinung. Offenheit, Leichtigkeit, Skulpturalität und farbige Lebendigkeit des Gebäudes erstrahlen wieder in neuem Glanz.

Die Fassade als Besonderheit
Zu den Besonderheiten gehört dabei die Fassade, deren blaue Glasmosaikstreifen die Klarheit sauberer Gebirgsbäche symbolisieren und nach dem Willen von Will Schwarz 1957 als frisches Symbol für Gesundheit im Neubau des Gesundheitshauses zu verstehen waren.

Klarheit verschafft einem auch der tolle Blick über Dortmund, den künftig die im obersten Stockwerk des Hotels gelegene Sky Lounge bietet, die man über die künftige Lobby des Hotels erreicht. Dieser Haupteingang, den Will Schwarz entwickelt hatte, wird als Dreh- und Angelpunkt des Ensembles wieder im alten Glanz erstrahlen – mit aufwendigem Dekor, einem Terrazzofußboden mit nierenförmig gemusterten Ornamenten und einer unbeschwert geschwungenen Haupttreppe, die wie eine abstrakte Plastik in den Raum gesetzt wirkt. Akzentuiert wird dieser Haupteingang außen von einem aus acht Betonhalbschalen gestalteten Vordach. „Besonders freuen wir uns auf einen Hotelbetreiber, der die von Will Schwarz entwickelte Farbpalette im ganzen Haus aufnehmen und in seinem Einrichtungs- und Gestaltungskonzept konsequent umsetzen wird. Das gilt auch für die 4-5-zügige Kita, die den Garten nutzen wird“, so Norbert Hermanns.

„Dortmund passt in unsere Expansionsstrategie“
Das moderne Mobilitätskonzept des Siegerbeitrags sieht vor, zur Reduzierung des Individualverkehrs in der Innenstadt und als Reaktion auf veränderte Mobilität E-Bikes zu platzieren und den Nutzern und Bewohnern Car-Sharing-Angebote zu machen. So werden einige Exemplare des in Aachen entwickelten Elektroautos eGO zur Verfügung gestellt. Der bisher als Parkplatz genutzte, triste Innenhof wird zur grünen Oase mit schöner Hotelterrasse und attraktiver Außenspielfläche für die Kita, die den in der Innenstadt lebenden Familien zu Gute kommen wird.

„Hier ist uns erneut ein toller Wettbewerbserfolg gelungen“, freut sich Landmarken-Vorstand Jens Kreiterling. „Wie in Bonn mit kadawittfeldarchitektur und hier mit pinkarchitektur gehen wir das gerne mit starken Partnern an. Und Erfolge wie diese spornen uns immer wieder an.“ Für die Landmarken AG wäre die Ruhrgebietsmetropole zudem ein weiterer neuer Projektstandort. „Dortmund passt hervorragend in unsere Expansionsstrategie“, sagt Jens Kreiterling. „Wenn der Rat der Stadt zustimmt, freuen wir uns darauf, hier einen erfolgreichen Beitrag zu einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung leisten zu können.“

Hintergrund: Über die Landmarken AG
Die Landmarken AG zählt mit zahlreichen Projekten in vielen Städten und einem Projektvolumen von 600 Millionen Euro zu den namhaften Projektentwicklern vor allem in NRW und Rheinland-Pfalz. Sie realisiert Büro- und Spezialimmobilien, u.a. Verwaltungsbauten, Forschungsimmobilien, Hotelprojekte, Sonder- und Denkmalschutzobjekte oder ganze Quartiersentwicklungen mit heterogenem Nutzungsangebot.

Darüber hinaus entwickelt die Landmarken AG auf eigene Rechnung oder als Dienstleister für andere Investoren öffentlich geförderte und hochwertige Wohnquartiere. Im Bereich Einzelhandel reicht das Portfolio von der Revitalisierung bis zum Neubau, vom Fachmarktzentrum bis zum innerstädtischen Kaufhaus und zur Entwicklung innovativer Einzelhandelskonzepte. Als Mitglied der DGNB – Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – verpflichtet sie sich deren ökonomisch-ökologischem Leitbild. Der Anspruch der Landmarken AG: „Impulse setzen. Zukunft gestalten.“

Nachricht vom 10.4.18 15:24

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