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Uraufführung- Fußballstück

Die Protagonisten in diesem Stück s .


Der Fußball – auch mit seinen negativen Begleiterscheinungen – ist in aller Munde. Am 16. März bringt das KJT in der Sckellstraße das Stück von Jörg Menke-Peitzmeyer zum Thema, zur Uraufführung, Regie führt Andreas Gruhn. Das Auftragswerk entstand in Kooperation mit der BVB-Stiftung "leuchte auf".

Menke-Peitzmeyer taucht ein in die Tiefen des Profisports. Die Szenensammlung tangiert viele Aspekte des Mikrokosmos Fußball: Verhältnis Spieler – Fan, Diskriminierung, Rassismus, Transferirrsinn. Aber auch die Träume und Sehnsüchte, die Millionen Menschen in diesen Sport legen. Die Kraft, die Energie, das Gemeinschaftsgefühl. Und nicht zuletzt die Verankerung und Bedeutung des Fußballs in Dortmund.

Was den Autor ebenso interessiert sind die Kurzschlüsse von Rassismus, Flüchtlingsdebatte und Fußballgeschäft. Die Protagonisten in diesem Stück sind eher auf dem Platz und in den Führungsetagen zu finden, als auf den Rängen. Ist die Lösung immer ein Fanprojekt?
Zwei Fragen an den Regisseur und KJT-Direktor Andreas Gruhn

Was reizt Sie an Menke-Peitzmeyers Stoff und wie laufen die Proben?

Für Jörg Menke-Peitzmeyer ist der Fußball Spiegel unserer Gesellschaft. Es geht in "Strafraumszenen" um Themen, die uns nicht nur im Fußball begegnen, Träume, Hoffnungen, Suche nach Identität, aber auch Rassismus, Gewaltbereitschaft, Globalisierung und Kommerzialisierung. Er spannt hier einen ganz weiten Bogen.

Er hat eine Folge von Szenen geschaffen, die mal absurd und komisch, dann wieder erschreckend und bitterernst sind. Ein Wechselbad der Gefühle, wie ein Fußballspiel. Diese Bandbreite macht den Reiz, aber auch die Schwierigkeit in der Probenarbeit aus. Jede Szene muss neu entschlüsselt und durchdrungen werden.

Im Moment beschäftigen wir uns viel mit Musik. Gestern Abend haben wir über eine Stunde "You`ll never walk alone" gesungen. Das war natürlich auch ein großer Spaß.

Für welchen Verein schlägt ihr Herz?

Als gebürtiger Berliner schlägt mein Herz natürlich für die Hertha. Ich bin per Geburt zum Leiden als Fußballfan verdammt. Außer in den Spielen gegen Hertha, drücke ich dem BVB immer die Daumen. Deshalb sind Niederlagen der Hertha gegen den BVB nicht so schlimm, weil ja der BVB dann immerhin gewonnen hat.

Ich bin gerne hier in Dortmund im Stadion und freue mich, bis auf die genannten Ausnahmen, mit dem BVB. Leiden musste man als Dortmunder ja in den letzten Jahren nicht so viel.

Nachricht vom 10.3.17 18:40

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Letzte Aktualisierung: Samstag, 24. Juni 2017 BP

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